Zertifizierte Weiterbildung in Traumapädagogik SIPT 2024-2025

Ort
Hirschengraben 86 Zürich
Datum
-
Zielpublikum

​Die Weiterbildung richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen, die belastete Kinder und Jugendliche aufnehmen, betreuen oder solche im Familiensetting begleiten. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist die Erfahrung als Pflegeeltern, Adoptiveltern respektive als Fachperson oder der Besuch eines Grundlagenkurses oder Vorbereitungsseminars.

Inhalt

Wenn Kinder im Alltag schwer nachvollziehbare und nicht altersentsprechende Verhaltensauffälligkeiten zeigen, stehen Pflegeeltern, Adoptiveltern, Eltern und Fachpersonen zunehmend an. Sei dies, weil es z.B. schwierig ist, mit den Kindern oder Jugendlichen in Beziehung zu treten oder weil sie immer wieder Grenzverletzungen machen, obwohl sie dies doch besser wissen sollten. Bezugspersonen machen so die Erfahrung, dass bewährte Erziehungsmittel nicht den gewünschten Erfolg bringen. Nicht selten nehmen dann unangenehme Gefühle überhand. In der Folge steigt die Tendenz zur Defizitorientierung und das Risiko der Überforderung aller Beteiligten. 

Die Traumapädagogik bietet mit ihrem verstehensorientierten Zugang und vielfältigen Methoden einen konstruktiven Ansatz, um diesen Herausforderungen zu begegnen. In der vorliegenden Weiterbildung lernen die Teilnehmenden die neurobiologischen und psychologischen Folgen von Traumatisierungen sowie Methoden kennen, die auch in sehr herausfordernden Situationen einen förderlichen Umgang mit belasteten Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

Der Fokus der Weiterbildung liegt gleichermassen auf der Förderung von Wissens-, Handlungs- und Selbstkompetenz. Den besonderen Aspekten unterschiedlicher Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen im Familien- und Gruppensetting wird Rechnung getragen. ​

Die Weiterbildung wird von der SFP in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut für Psychotraumatologie SIPT angeboten. Teilnehmende erhalten vom SIPT nach Abschluss ein Zertifikat. Es besteht die Möglichkeit, einen Teil der Module an einen CAS oder eine andere Fortbildung des SIPT anrechnen zu lassen.